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Audi Jugendchorakademie

Stimmen der Zukunft

„Der Chor war von Martin Steidler ausgezeichnet vorbereitet. Auf der einen Seite voller Saft und Kraft, auf der anderen von überaus ausgeklügelter Dynamik, jederzeit stabil, kompakt und punktgenau, schlicht und einfach purer Genuss. Glasklar und exakt griffen die Stimmen ineinander und verschmolzen mit dem ausgezeichnet disponierten Orchester zu einem lebendigen Klangbild der Jahreszeiten.“ – so die Augsburger Allgemeine im Juli 2015 über die Aufführung von Joseph Haydns „Jahreszeiten“ im Rahmen der Audi Sommerkonzerte. Der Münchner Merkur sprach zuletzt sogar von „einem Chor von internationalem Format“.

Das ambitionierte Nachwuchsprojekt von Audi bietet rund 80 jungen Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung Gesangs- und Chorerfahrung zu sammeln. Neben anspruchsvoller chorischer Arbeit und individueller Förderung ist jede Menge Spaß garantiert.

Von Mozart bis Brahms – Die Audi Jugendchorakademie bei den Audi Sommerkonzerten 2016

Die Audi Jugendchorakademie erwartet dieses Jahr ein aufregender Sommer. Der Chor ist gleich dreimal bei den Audi Sommerkonzerten vertreten, darunter findet sich auch eine Premiere für den Jugendchor. Denn am 17. Juli übernimmt die Audi Jugendchorakademie die bedeutende Rolle des Chores in Wolfgang Amadeus Mozarts Lieblingsoper „Idomeneo“ und debütiert somit als Opernchor. Basierend auf dem Libretto von Giambattista Varesco schuf der damals 25-jährige Mozart 1781 diese große Choroper. Das Publikum erwartet ein fulminantes Werk, welches sich um das Verhältnis von Menschen und Göttern, Liebeswirrungen und dem Konflikt zwischen Glaube und Gewissen dreht.

Zuvor wird der Chor unter der Leitung des Hamburger Generalmusikdirektors Kent Nagano bereits beim Auftaktkonzert des Vorsprung-Festivals gemeinsam mit dem Kammerensemble des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg „Die vier Temperamente“ aufführen. Diese vier kurzen Auftragskompositionen junger Komponisten für Chor, Solisten und Kammermusikensemble kontrastieren Vivaldis „Vier Jahreszeiten“.

Ein weiteres Highlight stellt die Zusammenarbeit mit dem London Symphony Orchestra dar. Am 24. Juli wird das Orchester gemeinsam mit der Audi Jugendchorakademie und den Solisten Hanna-Elisabeth Müller und Markus Werba „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms interpretieren. Dabei werden die vier Sätze des Instrumentalwerkes „Das Lesen der Schrift“ von Wolfgang Rihm (*1952) als Zwischenspiele in das Requiem integriert.

Rückblick auf unsere letzten Projekte

La Passione – Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion

Im Rahmen des 2. Internationalen Musikfests Hamburg im April 2016 hat die Audi Jugendchorakademie zusammen mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg und unter der Leitung des Generalmusikdirektors Kent Nagano Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion BWV 244 in den Hamburger Deichtorhallen auf die Bühne gebracht. An drei Abenden begeisterte die einzigartige und provokante Inszenierung von Romeo Castellucci das Publikum. Die Audi Jugendchorakademie beeindruckte im Besonderen: „Nagano konnte sich auch auf den perfekt eingestimmten Audi Jugendchor verlassen, der die geforderte Dramatik zu jedem Zeitpunkt fast anstrengungslos aufbieten konnte“ (Spiegel Online). „Ziemlich fabelhaft“ (Die Welt) und „beeindruckend reif gestaltend“ (Neue Zürcher Zeitung) sind zudem einige der Attribute, mit denen der Jugendchor nach den erfolgreichen Aufführungen beschrieben wurde.

Audi Jugendchorakademie führte J. S. Bachs h-Moll-Messe auf

Im Januar und März 2016 setzte die Audi Jugendchorakademie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte Musik Berlin fort. Die jungen Sängerinnen und Sänger gaben an drei Abenden zusammen mit dem Ensemble aus der Hauptstadt die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach zum Besten. „Bachs h-Moll Messe ist für jeden Chorsänger eine große Herausforderung und ein großes Erlebnis zugleich. Ich freue mich sehr, mit unseren Sängern dieses monumentale Werk auf die Bühne zu bringen“, so Chorleiter Prof. Steidler. Unterstützung bekam Chor und Ensemble von einem namhaften Solistenquintett um Benno Schachtner und Attilio Glaser.

„Aus der Tiefe der Zeit“ - unser a cappella Projekt aus dem Jahr 2015, in Kooperation mit dem RADIALSYSTEM V.

Der Konzertdesigner Folkert Uhde entwarf zu den Messvertonungen von Guillaume de Machaut und Frank Martin ein eindrucksvolles Lichtdesign.
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Aktuell:
Abo Plus Konzert des GKO

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Am 29.07. lädt das Georgische Kammerorchester wieder zum Konzert. Zu Gast ist die Mezzosopranistin Elena Zhidkova. © Andi Frank