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Vorhabensziel
Ziel dieses Projektvorhabens ist die konsequente Weiterentwicklung der Elektrifizierung des Antriebsstrangs und die Analyse der Implikationen für das Gesamtfahrzeug. Zudem müssen Lösungen für die grundsätzlichen Herausforderungen des Elektrofahrzeugs wie Reichweite, Kosten und Kundenakzeptanz erarbeitet werden. Alle Neuentwicklungen und Lösungsansätze werden im Hinblick auf die Umsetzung in ein Demonstratorfahrzeug ausgelegt, um daraus valide Aussagen für einen möglichen Einsatz in Serienprodukten ableiten zu können.
Arbeitsplanung
Arbeitsinhalte der Robert Bosch GmbH und der Bosch Engineering GmbH sind die Erforschung, Entwicklung und Integration des Energiemanagements, des thermischen Managements sowie der gekoppelten Simulation einzelner Komponenten.
Darüber hinaus bearbeitet die Bosch Engineering GmbH die Themen Hochspannungsbordnetz, die Vernetzung der Steuergeräte und die Fahrdynamikregelung in Elektrofahrzeugen. Zudem ist die Entwicklung einer Sicherheitsarchitektur für elektrische Antriebe ein wesentliches Element des Projektes.
Geplante Ergebnisverwertung
Die F+E-Ergebnisse haben für den Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik und damit für Anwendungen im Bereich der Hybrid- und Elektrofahrzeuge bei der Robert Bosch GmbH eine hohe strategische Bedeutung. Die im Verlauf des Verbundvorhabens e performance erarbeiteten Kenntnisse werden Eingang in entsprechende Entwicklungsprojekte bei Bosch finden. In diesem Projekt werden wesentliche Elemente für eine zukunftsweisende Elektromobilität erforscht und ein Netzwerk sowohl aus Grundlagen- als auch anwendungsorientierten Forschungsgruppen geschaffen. Dadurch wird einerseits der Forschungs- und Entwicklungsstandort Deutschland weiter gestärkt sowie ein günstiger Ausgangspunkt für die nächste Technologie-Generation geschaffen. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden nach Absprache mit den entsprechenden Bosch-Geschäftsbereichen sowie mit den Projektpartnern in Fachzeitschriften veröffentlicht und auf nationalen und internationalen Konferenzen vorgestellt. Eine wichtige Rolle wird der Netzwerkarbeit mit Interessengruppierungen eingeräumt. Über die Universitäten ist ein Wissenstransfer im Rahmen der fachbezogenen Lehrveranstaltungen und Kolloquien möglich, so dass auf diese Weise auch der wissenschaftliche Nachwuchs von den Ergebnissen profitiert. Damit werden Fachkräfte für eine sich bildende Elektromobilität in Deutschland ausgebildet. Diese Fachkräfte können ihr Wissen bei einer weiteren positiven Entwicklung der Elektromobilität direkt in den beteiligten Partnerfirmen zum Einsatz bringen.
Peter Eitner (Robert Bosch GmbH)
Ralph Reinhart (Bosch Engineering GmbH)