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Was steckt hinter dem Begriff „e performance“?
Audi investiert jedes Jahr rund zwei Milliarden Euro in Entwicklungsprojekte. Dabei gilt dem weiteren Fortschritt beim Verbrennungsmotor und seinem Umfeld großes Augenmerk, eine zweite Priorität liegt jedoch auf der Elektromobilität.
In einem eigens gegründeten Projekthaus entwickelt das Unternehmen ein integriertes Konzept für elektrische Antriebe im Auto. In diesem Rahmen ist am 1. Oktober 2009 zusätzlich ein Förderprojekt gestartet, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird. Das Vorhaben bindet renommierte Partner aus Forschung und Industrie mit ein. Die RWTH Aachen, die technischen Universitäten in München, Dresden und Ilmenau, die Leibniz Universität Hannover sowie die Fraunhofer Gesellschaft. Auf industrieller Seite die Audi Electronics Venture GmbH, die Robert Bosch GmbH und die Bosch Engineering GmbH. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes für Elektroautomobile. Die voraussichtliche Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre. Gefördert wird es mit einem zweistelligen Millionenbetrag.
Das Projekthaus (Arbeitsgruppe) sowie das Förder-/Forschungsprojekt tragen denselben Namen: e performance.
"Wir suchen ein Konzept ohne Kompromisse", sagt Michael Dick, Mitglied des Vorstands der AUDI AG, Geschäftsbereich Technische Entwicklung. "Elektromobilität bedeutet für uns nicht, konventionelle Fahrzeuge nachträglich zu elektrifizieren. Vielmehr wollen wir uns das Thema in all seinen Aspekten ganzheitlich erarbeiten."
Der Elektroantrieb im Automobil wirft heute noch viele Fragen auf. Audi will sie ganzheitlich beantworten und so eine Architektur schaffen, die alle Teilbereiche des Fahrzeugs umfasst. Denn nur, wenn man neue Systeme und Komponenten zum perfekten Zusammenspiel bringt, lassen sich die Potenziale der Elektromobilität in vollem Umfang nutzen.