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Audi Sommerkonzerte 2020

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Forelle europäisch

Donnerstag, 2. Juli 2020

Beginn: 20 Uhr
Ort: Festsaal im Stadttheater Ingolstadt
Preise: 48 / 39 / 30 / 23 / 15 Euro

Künstler:

Marc-André Hamelin (Klavier)
Lisa Batiashvili (Violine)
Lawrence Power (Viola)
Maximilian Hornung (Violoncello)
Nabil Shehata (Kontrabass)
Katja Riemann (Sprecherin)

Programm:

Franz Schubert (1797 – 1828) Klavierquintett A-Dur D 667 Forellenquintett
„In einem Bächlein helle“ Literarische Forellen-Variationen. Eine musikalische Lesung

22 Uhr: „Luminous – Ingolstadt leuchtet“ auf dem Theaterplatz. In Anlehnung an das Konzertprogramm veranstaltet INKULT Lichtprojektionen zu Schuberts Forellenquintett.

Altersempfehlung: Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren

Musikalisches Gipfeltreffen: Der frankokanadische Hexenmeister des Klaviers Marc-André Hamelin, Hypervirtuose und Alleskönner an den Tasten, trifft auf die für ihre Virtuosität und Musikalität nicht minder gefeierte Geigerin Lisa Batiashvili. Weiterhin sind in diesem handverlesenen Quintett-Ensemble vertreten: Lawrence Power, einer der weltweit führenden Bratscher unserer Zeit, der hochsensible und technisch perfekte Cellovirtuose Maximilian Hornung sowie der Kontrabassist Nabil Shehata, der bei den Berliner Philharmonikern schon 2008 sein Solisten-Debüt gab. Auf dem Programm steht das ebenso unterhaltsame wie beliebte Forellenquintett, das sich im vierten Satz auf Schuberts eigenes Lied Die Forelle bezieht. In dem Werk, das im charmanten Charakter von Wiener Kaffeehausmusik ausklingt, wird das Klavier den vier Streichern effektvoll gegenübergestellt. Begleitet wird die Musik von literarischen Variationen über den Liedtext von Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart, der im „Zeitalter der Erleuchtung“ das helle Gedankengut der europäischen Aufklärung mitschwingen ließ. Es liest keine Geringere als Katja Riemann, eine der außergewöhnlichsten deutschen Schauspielerinnen und Künstlerinnen: „Die Kombination aus Musik und Text ist etwas, das mir wahnsinnig gut gefällt. Schubert ist eine geniale und tragische Gestalt.“

Um 19 Uhr findet im Mittelfoyer ein Künstlergespräch zur Entstehung dieses Konzertformats statt.

Bildnachweis:

Katja Riemann: © Mirjam Knickriem/photoselection