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Audi Sommerkonzerte 2021

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Let’s celebrate music!

Freitag, 2. Juli 2021

Beginn: 20.30 Uhr
Ort: Große Bühne im Klenzepark (in Kooperation mit der Stadt Ingolstadt)
Karten: Eintritt frei, Livestream kostenfrei

Künstler:

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma
Sir Antonio Pappano (Dirigent)
Lisa Batiashvili (Violine)
Sarah Willis (Moderation)

Programm:

Gioacchino Rossini (1792– 1868)
Ouvertüre zu Guillaume Tell

Jean Sibelius (1865 – 1957)
Konzert für Violine und Orchester in d-Moll, op. 47

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Das Konzert wird live im Internet bei Audi übertragen und ist danach 72 Stunden abrufbar.

Let’s celebrate music!

Im Anschluss an das Konzert Digitale Elektrosession aus der EMV-Halle von Audi
Paul van Dyk (DJ)

Grenzen überschreiten. Digital und analog. Von Klassik hin zu Elektro. Feiern Sie mit und tanzen Sie in die Nacht!

Jeder weiß: Italien ist das Land der Oper. Instrumentalmusik? Spielte im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert eine eher untergeordnete Rolle. Um sie zu fördern, gründete sich das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma, das erste Orchester Italiens, das hauptsächlich Sinfonien, Sinfonische Dichtungen und Instrumentalkonzerte spielt – und das bereits seit 1908! Die Akademie selbst wurde sogar schon 1585 gegründet, und zwar auf päpstliche Weisung. Das Orchestra, das heute als das beste Sinfonieorchester Italiens gilt, arbeitete mit den bedeutendsten Dirigenten zusammen – angefangen von Gustav Mahler und Richard Strauss bis hin zu Karajan, Abbado und Bernstein, der von 1983 bis 1990 dem Klangkörper als Ehrenpräsident verbunden war. 2005 übernahm Sir Antonio Pappano als musikalischer Direktor die Leitung. Mit ihm an der Spitze gastiert das Ensemble in den weltbesten Konzertsälen und bei renommierten Musikfestivals wie den Londoner Proms, dem Festival der Weißen Nächte St. Petersburg, dem Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen. Die umfangreiche Diskographie des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma enthält viele preisgekrönte Aufnahmen, die Referenzstatus haben. Italien? Ist nicht nur das Land der Oper!

Kosmopolit und Energiebündel: In Interviews wechselt Sir Antonio Pappano zwischen perfektem Deutsch, Englisch und Italienisch. Und am Dirigentenpult? Ist er „bis zum Fuß hinunter besessen von Rhythmus“ – einer „der anpackt, bis ein Orchester seinen theatralischen Impetus aufzunehmen vermag und zu fliegen beginnt“ (Der Tagesspiegel). Sir Antonio Pappano ist seit 2002 Musikdirektor des Royal Opera House, Covent Garden. 2005 übernahm er zudem die Leitung des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma. Als Sohn italienischer Eltern 1959 in London geboren, studierte Pappano in den USA Klavier, Komposition und Dirigieren.

Gemeinsam mit unserer künstlerischen Leiterin, Stargeigerin Lisa Batiashvili, feiert das legendäre Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma unter Sir Antonio Pappano die Rückkehr der Kultur auf die große Bühne. Mit Rossinis weltberühmter Wilhelm-Tell-Ouvertüre. Mit dem dritten Violinkonzert von Camille Saint-Saëns, dessen Virtuosität den Zuhörer_innen buchstäblich den Atem nimmt. Und mit Ludwig van Beethovens tänzerischer Sinfonie Nr. 7.

Das Konzert wird für die Welt von Sarah Willis moderiert. 2001 kam die Hornistin als erste Blechbläserin zu den Berliner Philharmonikern. Die in den USA geborene Britin konzipiert und moderiert Familienkonzerte, begeistert sich für die unterhaltsame Vermittlung von Musik über digitale Kommunikationskanäle und ist regelmäßig als Moderatorin im Fernsehen und in Online-Medien zu sehen, beispielsweise in der Klassik-Sendereihe "Sarah’s Music" der Deutschen Welle.

Im Anschluss nimmt Sie Star-DJ Paul van Dyk mit an einen Ort, der bislang noch nie bei den Sommerkonzerten bespielt wurde: die EMV-Halle von Audi. Und er zeigt uns, wie aus der klassischen Musik die besten elektronischen Trance-Rhythmen zum Tanzen entstehen.

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Bildnachweis:

Lisa Batiashvili: © www.lisabatiashvili.com
EMV-Testhalle: © AUDI AG

Text Harald Hodeige