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Biographie Carmen Artaza

Im Januar 2021 wurde die Mezzosopranistin Carmen Artaza mit dem 1. Preis beim 58. Concurso Internacional de Canto Tenor Francesc Viñas ausgezeichnet und gewann bei diesem Wettbewerb auch den Mozart Preis, den Publikumspreis, sowie drei weitere Sonderpreise. Außerdem gewann sie den 1. Preis beim Felix Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs 2020 in Berlin, den 1. Preis, den Publikumspreis und den Preis für junge Sänger beim Internationalen Gesangswettbewerb Luis Mariano in Irun, Spanien im Jahr 2018, sowie einen Förderpreis beim Junioren Wettbewerb beim 45. Bundeswettbewerb Gesang Berlin in 2016.

Im Sommer 2019 debütierte Carmen Artaza bei den Salzburger Festspielen als Bradamante in der Uraufführung von Der Gesang der Zauberinsel als Teilnehmerin des Young Singers Project der Salzburger Festspiele. Während ihrer Opernausbildung an der Guildhall School of music and drama sang Carmen Artaza Rollen wie Dorabella (Così fan tutte), Hermia (A midsummer night‘s dream) oder Sesto (Giulio Cesare). Bianca (The Rape of Lucretia) und Sesto (Giulio Cesare in Egitto) sang sie in München im Rahmen des Studiums an der Hochschule für Musik und Theater München, Constanza (L’isola disabitata) unter der Leitung von Alessandro de Marchi in Augsburg. In der Saison 2020/21 gab sie mit der Partie der Dorabella an der Staatsoper Hannover ihr Haus- und Rollendebüt, in 2021/22 folgt eine Wiederaufnahme. Als Mitglied des Opernstudios der Deutschen Oper am Rhein wirkt sie in der Saison 2021/22 an verschiedenen Produktionen mit: Der gestiefelte Kater/Kater, Hänsel und Gretel/Sandmännchen, La Traviata/ Flora Bervoix, Cavalleria/Lola und Walküre/ Grimgerde. Gastengagements führen sie nach 2022 nach Madrid (The Magic Opal/Martina) und Bilbao (Butterfly/Suzuki).

Auf dem Konzertpodium konnte die junge Sängerin bereits mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, dem Mozarteum Orchester Salzburg, London Symphony Orchestra, Bayerische Kammerphilharmonie, Bamberger Symphoniker und dem Konzerthausorchester Berlin zusammenarbeiten.

In der Londoner Barbican Concert Hall debütierte die Spanierin als Paquette in einer halbszenischen Aufführung von L. Bernsteins Oper Candide mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Marin Alsop.

In der Berliner Philharmonie ist Carmen Artaza häufig zu Gast, so sang sie 2019 die Altpartie in Felix Mendelssohn-Bartholdys Elias mit den Bamberger Symphonikern und dem Philharmonischen Chor Berlin unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle 2019 und war mit dem Philharmonischen Chor dort auch u.a. in Bachs Magnificat oder Händels Israel in Egypt zu erleben.

In einem BBC Total Immersion Konzert sang sie Enrique Granados La maja dolorosa I, II, III welches ebenfalls für BBC3 aufgezeichnet wurde.

Carmen Artaza absolvierte erfolgreich ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Prof. Michelle Breedt. Davor studierte sie an der Münchner Musikhochschule bei Christiane Iven und an der Guildhall School of music and drama in London.

Meisterkurse besuchte sie bei Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig im Rahmen des Richard Strauss Festivals Garmisch Patenkirchen sowie bei Teresa Berganza, Anne Sofie von Otter und Helmut Deutsch. Carmen Artaza ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Die spanische Mezzosopranistin Carmen Artaza wurde in San Sebastián geboren und begann ihre musikalische Ausbildung an der Geige am Conservatorio Francisco Escudero und im Chor Araoz Gazte.

Bildnachweis:

Carmen Artaza: © Eugene Dillon