Jazzwunder Beka Gochiashvili | Audi Sommerkonzerte

Audi Sommerkonzerte 2022

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Jazzwunder

Freitag, 8. Juli 2022

Beginn: 20 Uhr
Ort: Audi Gebäude H6, Betriebsrestaurant
Karten: 25 Euro (freie Platzwahl)

Künstler:

Beka Gochiashvili Trio:
Beka Gochiashvili (Klavier)
Levan Deisadze (Bass)
Zaza Tsertsvadze (Schlagzeug)

BIOGRAPHIEN:

Programm:

Er spielte in den bekanntesten New Yorker Jazzclubs wie Birdland und Blue Note, außerdem gewann er die Montreux Solo Piano Competition, als bislang jüngster Preisträger des Wettbewerbs. Und er war Mitglied der Band von Stanley Clark, der anschließend vom „besten Debüt eines jungen Musikers seit Tony Williams mit Miles Davis“ sprach. Beka Gochiashvili wurde 1996 im georgischen Tiflis geboren und spielte (sehr zur Überraschung seines Vaters) bereits mit zweieinhalb Jahren Ragtimes von Scott Joplin. Mit sechs Jahren ging er bei Zurab Ramishvili, einem prominenten Professor für Jazzpiano, in die Lehre und spielte in diversen Jazzclubs in Tiflis. Mit 13 setzte er seine Studien an der renommierten Juilliard School in New York fort, vermittelt durch die damalige US-Außenministerin Condoleezza Rice (selbst eine Hobbypianistin), die den jungen Jazzer 2008 bei einem Konzert in der US-Botschaft in der georgischen Hauptstadt kennengelernt hatte. Ihr Urteil: „Beka ist einer der besten Jazzpianisten, die ich je gehört habe.“

„Brillant“ lautete auch das Urteil von Jazzlegende Chick Corea, als Beka Gochiashvili im Alter von nur 16 Jahren an seiner Seite beim Tbilisi Jazz Festival auftrat. Ein Jahr später war das georgische Jazzwunder bei einer „Musicians of the Future“-Gala zu hören – gemeinsam mit Größen wie John Patitucci, Marcus Gilmore, Wallace Roney und Ravi Coltrane. Er hat mit vielen der berühmtesten Jazzmusiker auf einer Bühne gestanden und ist inzwischen mit seinem eigenen Trio weltweit unterwegs – auch bei den Audi Sommerkonzerten, bei denen er gemeinsam mit Levan Deisadze (Bass) und Zaza Tsertsvadze (Schlagzeug) sein neues Programm präsentiert: stilistisch abwechslungsreich zwischen harten Beats und weichen Klangwellen, in denen die Zeit still zu stehen scheint.

Bildnachweis:

Beka Gochiashvili: © David Olivan Ubieto/Concept Art
Text: Harald Hodeige