Kongeniale Kunst | Audi Sommerkonzerte

Audi Sommerkonzerte 2022

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Kongeniale Kunst

Donnerstag, 7. Juli 2022

Beginn: 19:30 Uhr (Um 19 Uhr findet im Mittelfoyer des Stadttheaters eine Konzerteinführung mit Annekatrin Hentschel {BR Klassik} statt.)
Ort: Festsaal im Stadttheater Ingolstadt
Karten: 70 Euro / 60 Euro / 50 Euro / 40 Euro

Künstler:

Magdalena Kožená (Mezzosopran)
Sir Simon Rattle (Klavier)
Kaspar Zehnder (Flöte)
Christopher Richards (Klarinette)
Giovanni Guzzo (Violine)
Rahel Rilling (Violine)
Amihai Grosz (Viola)
Dávid Adorján (Violoncello)

BIOGRAPHIEN:

Programm:

Werke von Ernest Chausson (1855 – 1899), Igor Stravinsky (1882 – 1971), Richard Strauss (1864 – 1949), Maurice Ravel (1875 – 1937), Johannes Brahms (1833 – 1897), Leoš Janáček (1854 – 1928) und Antonín Dvořák (1841 – 1904)

Komponisten wie Franz Schubert oder Robert Schumann haben gezeigt, dass die Gesangsstimme mit dem Klavierpart zu einer quasi symbiotischen Einheit verschmelzen kann. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich jenseits dieser in Töne gegossenen Intimität die Gattung des Orchesterlieds, in dem die Singstimme in eine vielfarbige Instrumentenpalette eingebettet wird. Werke, die die Faszination des Liedes auf ein kammermusikalisches Format übertragen, sind im Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts eher selten. Doch es gibt sie – von Maurice Ravel, Ernest Chausson, Johannes Brahms, Igor Strawinsky, Leoš Janáček –, und man kann über die Vielfalt nur staunen, in der Gesangstimme und Instrumente in kleiner Anzahl zusammengedacht werden: mal als dramatische Opernszene en miniature, mal in filigranster Intimität, mal in völliger Abkehr von eingefahrenen Hörgewohnheiten.

Magdalena Kožená, die weltweit zu den führenden Sängerinnen ihres Fachs zählt, und ihr Mann Sir Simon Rattle spüren diesen seltenen Kostbarkeiten kammermusikalischer Liedkomposition nach – gemeinsam mit einem handverlesenen Solistenensemble, dem neben dem Schweizer Flötisten (und Dirigenten) Kaspar Zehnder auch der britische Klarinettist Christopher Richards angehört. Neben Amihai Grosz, 1. Solobratscher der Berliner Philharmoniker und Dávid Adorján, Solocellist des Deutschen Symphonie Orchester Berlin, sind die international gefragte Geigerin Rahel Rilling mit von der Partie sowie Giovanni Guzzo (Violine), der als Solist und als Dirigent weltweit anerkannt ist.

Bildnachweis:

Magdalena Kožená und Sir Simon Rattle: © Julia Wesely
Text: Harald Hodeige