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Audi elektrisiert Weltwirtschaftsforum in Davos

Nachhaltige Mobilität für das Weltwirtschaftsforum in Davos: Audi stellt als exklusiver Shuttle-Partner beim Jahrestreffen 2019 eine Flotte von 50 Audi e-tron zur Verfügung.

Betrieben werden die rein elektrischen Autos zu 100 Prozent mit Grünstrom. Mit mobilen Ladecontainern zeigt das Unternehmen dabei eine Möglichkeit, wie in Zukunft gebrauchte Elektroauto-Batterien wiederverwendet werden können. „Wir legen unseren Fokus klar und konsequent auf nachhaltige Mobilitätslösungen für die Zukunft“, betont der Vorstandsvorsitzende der AUDI AG, Bram Schot. „Beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum können wir unsere Definition von alltagstauglicher Elektromobilität live demonstrieren und im wahrsten Sinne des Wortes ‚erfahrbar‘ machen.“

Der Audi e-tron ist das erste rein elektrische Großserienmodell des Ingolstädter Premium-Autoherstellers. Für das Modell liegen bereits mehr als 20.000 Reservierungen vor. In den nächsten Wochen wird der Audi e-tron beim Handel in Europa eintreffen. Mit der 50 Audi e-tron umfassenden Shuttle-Flotte stellt das Unternehmen in den verschneiten Schweizer Bergen einmal mehr die praktische Einsatzfähigkeit des Fahrzeugs unter Beweis. Die Herausforderung, die Wegstrecke mit 1.200 Höhenmetern vom Flughafen Zürich nach Davos bei hohen Minustemperaturen zurückzulegen, hat der Audi e-tron mit Bravour bestanden.

Drei mobile Audi-Ladecontainer mit einer Gesamtleistung von 700 kW und einer Speicherkapazität von 1,14 MWh sichern vor Ort die schnelle Grünstrom-Versorgung der im Dauereinsatz befindlichen e-tron-Flotte. Mit diesem Audi-Forschungsprojekt testet das Unternehmen die Wiederverwendung von Elektroauto- Batterien. Nach Ende ihrer Nutzungsphase im Auto sind die Hochvoltbatterien für verschiedene Speicheranwendungen weiterhin geeignet. Aus diesem Grund erprobt Audi Einsatzszenarien, um die entsprechenden Ressourcen möglichst effizient zu nutzen. Das Unternehmen setzt die extra für Großevents und Importeursveranstaltungen entwickelten Container insbesondere dort ein, wo die Ladeinfrastruktur für eine größere Fahrzeugflotte nicht vorhanden ist und kann somit flexibel und umweltfreundlich agieren.

Mit dem Forschungsprojekt bekennt sich Audi sichtbar zu den Werten der Global Battery Alliance des Weltwirtschaftsforums. Die Allianz besteht aus öffentlichen und privatwirtschaftlichen Partnern aus der gesamten Batterielieferkette und will die soziale und ökologische Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette von Batterierohstoffen sicherstellen. Dafür befasst sich die Global Battery Alliance mit den Bedingungen beim Rohstoffabbau, mit nachhaltigen Recycling-Konzepten im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sowie Innovationen, die die Nachhaltigkeit der Batterie fördern. Audi ist seit 2017 Mitglied der Kooperationsplattform.