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Doch das Böse gibt es nicht

Kooperation mit Amnesty International und dem Stadttheater Ingolstadt zum Tag der Menschenrechte 2022

Heshmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater. Jeden Morgen bricht er früh zur Arbeit auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Kann es einen Ausweg für ihn geben? Javad besucht seine Freundin Nana, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch dieser Tag hält für beide noch eine andere Überraschung bereit. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren. Der Film erzählt in vier erschütternden Episoden über Menschen, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen stehen. Sie werfen die Fragen auf, wie integer ein Mensch in einem absoluten Regime bleiben kann, ohne zu zerbrechen. Ein brillanter Film über Gehorsam und Verweigerung. Goldener Bär, Berlinale 2020.

Regie: Mohammad Rasoulof
Mit Baran Rasoulof, Shahi Jila u. a.
IR/D/CZ 2020, 152 Min., ab 12 Jahre

Do. 8. - Sa. 10.12., 17 Uhr,
Sa. 10.12., 20 Uhr
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