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„Farben sind visuelle Statements“ | Audi Deutschland
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„Farben sind visuelle Statements“

„Farben sind visuelle Statements”

Als Kunsthistoriker, Kurator und Autor hat Dr. Mateo Kries, Direktor des Vitra Design Museums, einen ganz eigenen Bezug zu Autos. In der Audi e-tron Story spricht er über die Bedeutung von Farben im Design, grüne Autos und visuelle Reizüberflutung.

Text: Nadia Riaz-Ahmed – Foto: Robert Fischer Lesezeit: 4 min

Q4 e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 19,2–16,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert*: 0 g/km; CO2-Klasse: A

Q8 SUV e-tron: Stromverbrauch kombiniert*: 25,3–20,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert*: 0 g/km; CO2-Klasse: A

Dr. Mateo Kries vor dem Audi Q4-etron und dem Vitra Design Museum.

Woche für Woche pendelt Dr. Mateo Kries zwischen den hektischen Straßen Berlins und dem idyllischen Weil am Rhein. Dort, im äußersten Südwesten Deutschlands, steht eines der weltweit führenden Designmuseen: das Vitra Design Museum. Der Kunsthistoriker, Kurator und Autor Kries arbeitet schon über die Hälfte seines Lebens – heute als Direktor des Museums – für die Design-Institution. Folglich betrachtet er alles auch durch eine künstlerische Brille, nicht zuletzt ein Auto: „Es ist meine berufliche Deformation, dass ich Autos wie alle anderen Alltagsgegenstände als Skulpturen wahrnehme“, gesteht Kries lachend. Er fährt in Weil am Rhein den Audi Q4 e-tron*, der als Poolfahrzeug allen Mitarbeitenden des Vitra Design Museums zur Verfügung steht. Privat fährt er den Audi Q8 e-tron*.

Wenn es um Design und Farben geht, ist Kries ein Fan des Minimalismus. Er vermisst nicht die vielen Schalter, die es früher in Fahrzeugen gab. Im Gegenteil. „Ich finde die Response-Technologie der Touchscreens in den e-tron Modellen großartig, alles funktioniert mit einem leichten Klick –  eine schöne Verbindung aus digital und doch haptisch.“ „Weniger Design ist mehr“, so Kries. „Filigranes, eckiges und kantiges Design gibt mehr Klarheit in der visuellen Reizüberflutung der heutigen Welt“, erklärt er, während er durch das Schaudepot im Vitra Design Museum spaziert. Dort widmet sich bis Mai 2024 eine Sammlungspräsentation der niederländischen Designerin Sabine Mercelis ganz dem Thema Farbe – welches auch für das Design von Autos eine bedeutende Rolle spielt.

Dr. Mateo Kries läuft durch einen Eingang.
Eine farbenfrohe Ausstellung im Schaudepot des Vitra Design Museums.

Autos sind ein integraler Bestandteil unserer gesamten visuellen Umwelt

Mateo Kries

„Für mich ist das Automobildesign vergleichbar mit der täglichen Kleiderwahl", erklärt Kries. Ähnlich wie man nicht jeden Tag den gelben oder roten Pullover tragen würde, versteht Kries die Präferenz für zeitlose, gedeckte Töne in der Automobilbranche. „Letztendlich sind Autos auch ein integraler Bestandteil unserer gesamten visuellen Umwelt”, sagt er. Der Audi Q4 e-tron* in Weil am Rhein ist Daytonagrau, ein besonders vielschichtiger Lack, wie Kries findet. „Das Besondere der Farbe ist, dass sich je nach Blickwinkel und Lichteinstrahlung neue Reflektionen ergeben”, erklärt Kries.

Dr. Mateo Kries steht vor den Regalen im Schaudepot.

Seine persönliche Lieblingsfarbe ist Grün. Er verbindet sie mit der Natur und Pflanzen. Als Autofarbe käme sie aber für ihn nur in Frage, wenn er auf dem Land wohnen würde. „Farben sind visuelle Statements, sie sind oft mit bestimmten Aussagen besetzt”, sagt Kries. „Ein grünes Auto in einer städtischen Umgebung wie in Berlin zu fahren, könnte also zum Beispiel ein Statement dafür sein, dass man Förster oder Gutsbesitzer ist.” Mehr Farbexperimente wünscht er sich hingegen für das Interieur eines Autos, das für ihn einen stärkeren Einfluss auf das Wohlbefinden der Insassen hat. „Ich kann mir vorstellen, dass Sitze mit einer grünen, gelben Schattierung oder Pastellfarben den Innenraum für viele aufwerten und eine angenehme Atmosphäre schaffen.”


Das ziegelrote Lagerhaus auf dem Vitra Campus.
Dr. Mateo Kries sitzt auf einer Wiese.
Dr. Mateo Kries läuft zwischen Blumenwiesen auf dem Vitra Campus.
Dr. Mateo Kries lädt den Audi Q4-etron.

“Es hat was Futuristisches”

Zwei Städte, zwei Autos: Dr. Mateo Kries lebt in Berlin und pendelt regelmäßig nach Weil am Rhein, wo er das Vitra Design Museum leitet. Er ist begeisterter Fan der Elektromobilität und fährt beruflich den Audi Q4 e-tron*, der dem Museum als Poolfahrzeug zur Verfügung steht. In Berlin ist er mit seinem Audi Q8 e-tron* unterwegs.


Drei Fragen zum Thema Elektromobilität an Dr. Mateo Kries

01. Braucht E-Mobilität eine Art Signalfarbe?
Ich stelle fest, dass Elektroautos bereits anders lackiert werden – oft zweifarbig. Das ist eine Art Signal für Elektromobilität geworden. Meiner Meinung nach muss Elektromobilität aber nicht farblich abgehoben werden. Im Gegenteil, das wäre der falsche Ansatz, weil es künstlich erscheint.

02. Die größte Überraschung beim Wechsel vom Verbrennerfahrzeug zum Elektroauto?
Ganz klar die Geräuschkulisse. Ich finde es sehr angenehm, sowohl den Audi Q4-etron* als auch den Audi Q8 e-tron* zu fahren. Mit meinen drei Kindern ist ohnehin viel los im Auto. Ich kann mich sogar noch unterhalten, wenn ich schnell auf der Autobahn unterwegs bin.

03. Ihr Lieblingsdetail am Audi Q8-etron*?
Ich mag die digitalen Außenspiegel. Meine Frau, eine Künstlerin, hatte sogar die Idee, damit eine Kunstinstallation zu schaffen: Wie aus einem Spielfilm wirken diese beiden kleinen Screens in der Tür, auf denen man Fahrradfahrer und Fußgänger vorbeilaufen sieht. Es wirkt zunächst etwas surreal, aber es hat etwas Futuristisches.


Der Audi Q4 e-tron steht vor dem VitraHaus.
 
Der Audi Q4 e-tron.

Mit dem Blick nach vorn

Das klare Design ist eines der zahlreichen Highlights des Audi Q4 e-tron*. Damit wird der Zukunft der Elektromobilität eine charakteristische Form verliehen – mit fokussierender Fahrzeugfront und kraftvollem Heck. Das progressive Interieur des vollelektrischen Fahrzeugs ist durch technologische Innovationen, Sportlichkeit und Funktionalität geprägt.