Audi swingt

Zehntausende Besucher_innen sahen seit 2001 am Audi Forum Ingolstadt Konzerte von erlesener Qualität. Jazz spielt eine besondere Rolle im Kulturengagement der AUDI AG. Das liegt nicht zuletzt an der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Birdland Jazz Club Neuburg. Dessen Impresario Manfred Rehm nutzt seine weltweiten Kontakte, um immer wieder Top-Formationen nach Ingolstadt zu bringen.
Nahaufnahme einer Hand, die Saiten einer E-Gitarre anschlägt; Bild in Schwarz-Weiß gehalten.

So gastierten in den letzten 20 Jahren große Namen wie u.a. das Count Basie Orchestra, Freddie Hubbard, Paul Kuhn und das Pasadena Roof Orchestra. Bei den Konzerten im museum mobile entstanden vier Live-CDs. Das „Live On Stage“-Event (Warner), das Klaus Doldinger 2007 mit seiner Langzeit-Formation Passport im museum mobile einspielte, ist inzwischen legendär. Die Produktion wurde 2010 mit einem „Echo Jazz“ in der Kategorie „Bestes Livealbum“ ausgezeichnet. Audi in Kooperation mit dem Birdland Jazz Club Neuburg präsentieren die Konzerte und After Work Jazz Lounges verschiedener Jazzrichtungen zwischen Januar und April/Mai sowie von September bis November/Dezember.

Jazz Konzerte im Februar:

Fünf Musiker stehen und sitzen mit Instrumenten vor rotem Bühnenvorhang, darunter Kontrabass, Gitarre, Trompete und Schlagzeugstöcke.

The Hot Stuff Jazzband feat. Alexander von Hagke

Do., 26.2.2026, 20 Uhr

Hot Stuff: Das bedeutet Musik, bei der die Beine nicht still bleiben können, bei der die Finger automatisch schnippen und der Kopf sich einfach bewegen muss. Heißer Stoff eben. Wenn sich eine Band dann noch selbst nach diesem Motto benennt, ergibt sich das Programm beinahe von selbst. Kein Problem für die Männer um Trompeter und Flügelhornist Heinz Dauhrer aus Berganger bei Ebersberg, der sich unter anderem durch die Veterinary Street Jazz Band („Knoff-HoffShow“) einen klingenden Namen erspielte. Posaunist und Sänger Butch Kellem, Gitarrist John Brunton, Bassist Gary Todd, Schlagzeuger Hermann Roth, „Special Guest“ Alexander von Hagke an der Klarinette und eben Dauhrer vereinen insgesamt etwa 200 Jahre Bühnenerfahrung an der Seite von Größen wie Hugo Strasser, Ambros Seelos, Max Greger, Clark Terry, Dexter Gordon, Udo Lindenberg oder Natalie Cole. Nicht nur deshalb gelingt es der Combo, einen groovigen, erdigen Mini-Big-Band-Sound zu kreieren, als dessen Spezialität schneidige Riffs, Tutti-Phrasen sowie Call-and-Response-Improvisationen, aber auch der eine oder andere gesungene Titel herausragen.

Inzwischen umfasst das Repertoire der Hot Stuff Jazzband den klassischen Sound der legendären Louis Armstrong „Hot Seven“ in OriginalArrangements – eine mitreißende Trompete von Boss Dauhrer, swingende Rhythmen und Lebensfreude pur. All dies ergibt ein Jazz-Event, das groovt und knistert. Hot Stuff, in jeder Hinsicht!

Ort:  Audi museum mobile
Einlass: 19.00 Uhr

Jazz Konzerte im März:

Porträt einer lächelnden Frau mit kurzem Haar, roten Lippen und Creolen; schwarzes Oberteil vor dunklem Hintergrund.

© Andreas Wening

Titilayo Adedokun Blues Band „Blues for all Seasons“

Do., 19.3.2026 | 20 Uhr

Bisher kennen sie die Fans im Audi Forum Ingolstadt und im Birdland Jazz Club Neuburg als betörende Swing-Sängerin. Doch nun offenbart Titilayo Adedokun ihre große Leidenschaft für die Farbe Blau. Eigentlich befindet sich dort, wo die hinreißende Sängerin herkommt, das natürliche Habitat des Country.

Doch schon seit Elvis Presley gilt Nashville / Tennessee auch als eine Heimstatt des Blues. Mit ihrer bestechenden Ausdruckskraft und Vielseitigkeit kredenzt Titilayo Adedokun ein Programm, das den Blues in all seinen Facetten feiert. Darin enthalten sind energiegeladene und unterhaltsame Klassiker von Legenden wie Ray Charles, Screamin’ Jay Hawkins, Ma Rainey, B. B. King, Doc Pomus, T-Bone Walker, Gary Moore und vielen weiteren. Ergänzt wird der „blaue Abend“ durch reizvolle und authentische Eigenkompositionen, die die Tradition des Blues mit frischen, persönlichen Klangfarben von Adedokun und ihrer Mitstreiter Stephan Holstein
(Klarinette), Gerhardt Mornhinweg (Trompete), Carsten Goedicke (Piano), Vlado Grizelj (Gitarre), Uli Fiedler (Bass) und Harry Alt (Schlagzeug) verbinden. Dieser Blues passt immer, das ganze Jahr über. „Blues for all Seasons“ ist eine Einladung, die Seele des Blues zu ergründen, von tief berührenden Balladen bis zu mitreißenden Grooves.

Ort:  Audi museum mobile
Einlass: 19.00 Uhr

Weitere Jazz Konzerte 2026

Diese Konzert-Highlights erwarten Sie im Frühjahr im Audi Forum Ingolstadt – live, nah und voller Gänsehaut-Momente. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets und erleben Sie unvergessliche Abende in Ingolstadt.

After Work Jazz Lounge

Entspannung und Anspruch: Was sich bei anderen Gelegenheiten ausschließt, bildet bei der After Work Jazz Lounge in der Bar & Lounge des Audi Forum Ingolstadt eine stimmige Symbiose.
Jazztrio bei Abendveranstaltung: Sänger am Mikrofon, Pianist am Flügel und Kontrabassist spielen vor großer Glasfront bei Nacht.

© Ingrid Rutenbeck

Jazz of Course Trio

Do., 19.2.2026, 18 Uhr

Zu Musik muss man tanzen können, lautet die Devise von Jens Hunecke (Gesang), Dirk Rutenbeck (Piano) und Michael Mayer (Kontrabass). Seit 2018 gehen die drei Musiker als „Jazz of Course Trio“ ihrer gemeinsamen Leidenschaft vor allem für den traditionellen Swing der 1930er- und 1940er-Jahre nach. Bei ihren Auftritten erleben sie es immer wieder, dass bei den Zuhörern nicht nur die Füße mitwippen, sondern auch spontan eine kesse Sohle aufs Parkett gelegt wird – stets der beste Beweis dafür, dass die jahrelange Erfahrung jedes Musikers in einen swingenden Groove-Strudel mündet. Titel aus dem Latin-Bereich und Stücke mit Blues-, Boogie-Woogie- und Stride-Piano-Einflüssen runden das umfangreiche, auf Spielfreude und Entertainment ausgerichtete Repertoire ab. Einfach ausprobieren!

Geteiltes Bild: sitzender Gitarrist links; rechts Saxofonist spielt Baritonsaxofon unter Bühnenlicht.

© Olaf Tank (Geoff Goodman) | © Gerd Löser (Till Martin)

Geoff Goodman – Till Martin

Do., 5.3.2026, 18 Uhr

Jetzt mal bitte ein bisschen den Fantasiemotor anwerfen: Wie klingt einer, der sich von japanischen Poeten, buddhistischen Priestern, Haiku-Meistern, dem persischen Dichter Hafez („Divan“), Langston Hughes, Jack Kerouac, Billie Holiday, Archie Shepp oder John Abercrombie beeinflussen lässt? Exakt wie Geoff Goodman! Der amerikanische Gitarrist, der seit Jahrzehnten in München lebt, eigentlich schon längst in die Champions League der Saitenmeister aufgestiegen sein müsste und Stammgast in der After Work Jazz Lounge ist, kommt erneut mit seinem Dauerpartner Till Martin. Wenn er und Goodman gemeinsame Sache machen, so verspricht dies Musik von erlesener Güte. Ihre kammermusikalische Darbietung dient schlicht als ideales Futter für malträtierte Nerven und empfindsame Seelen. Ein wunderschöner, gediegener, anregender Ausklang nach einem aktiven Arbeitstag.

Drei Männer im Grünen; einer hält E-Gitarre, die anderen halten Drumsticks, alle schauen in die Kamera.

© Hyun-Bin Park

Park-Fuchs-Hitschfel Trio „Django’s Mood“

Do., 12.3.2026, 18 Uhr

Django Reinhardt geht immer, zu jeder Jahres- oder Tageszeit und in jeder Besetzung! Vor allem das Trio „Django’s Mood“ mit dem Gitarristen Hyun-Bin Park, dem Bassisten Alexander Fuchs und dem Schlagzeuger Uwe Hitschfel hinterließ im vergangenen Jahr einen bleibenden Eindruck in der After Work Jazz Lounge des Audi Forum Ingolstadt. Nun wollen die drei abermals mit ihrer etwas anderen, erfrischenden Art die großen Klassiker Reinhardts aufgreifen, runderneuern und die Menschen mit lässigem Swing aus den Händen eines modernen Trios erfreuen. Ein spezieller Feierabendgenuss, nicht nur für die Fans des Gypsy-Swing. Lassen Sie sich abermals von der Magie verzaubern, wenn vergessliche Melodien auf lässigen Swing treffen.

Geteiltes Bild: Gitarrist auf Bühne links; rechts Musiker mit Brille spielt Kontrabass im Profil.

© Gerd Löser (Rudi Trögl) | © Karl Leitner (Uli Schiekofer)

Rudi Trögl – Uli Schiekofer

Do., 26.3.2026, 18 Uhr

Im Februar 2023 gestaltete Rudi Trögl solo das 500. Konzert der Reihe After Work Jazz Lounge. Nun spielen der Ingolstädter Gitarrist Trögl und der Eichstätter Kontrabassist Uli Schiekofer zum ersten Mal zusammen im Forum. Sie bilden ein neues, famoses Duo, das insgesamt zehn Saiten miteinander verflechtet. Trögl, der erste Ingolstädter Jazzpreisträger 1996 und derjenige Musiker mit den meisten Auftritten in der After Work Jazz Lounge, hat sich also zur Feier des Tages „Begleitschutz“ geholt, wobei der sich auch eigenständig durch das abwechslungsreiche Programm von Swing-, Bossa-Nova- und Bebop-Stücken zu bewegen versteht. Denn Schiekofer erfüllt sowohl als souveräner Begleiter wie auch als farbenreicher Solist längst alle Erwartungen.

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