
Bildnachweis: © Sebastian Reiter
Verdi’s Breakdown mit der Jazzrausch Bigband
Freitag, 10. Juli 2026
Beginn: 20 Uhr
Ort: Audi Gebäude H6
Karten: 35 Euro / freie Platzwahl, teilbestuhlt
Um 19.30 Uhr findet im Audi Gebäude H6 eine Konzerteinführung mit Annekatrin Hentschel (BR-Klassik) statt.
Künstlerinnen/Künstler
Jazzrausch Bigband
Programm
Uraufführung von Verdi’s Breakdown und Best of Jazzrausch Bigband
Die Jazzrausch Bigband macht „Jazz wieder sexy“ (Bayerischer Rundfunk). Kein Wunder, dass sich die gefeierte Formation mit ihrem eigens entwickelten Techno-Jazz-Genre als eine der erfolgreichsten europäischen Bigbands etabliert hat. Nach einem ausverkauften Konzert im New Yorker Lincoln Center beschrieb das renommierte Jazz-Magazin Down Beat den Abend als „energiegeladene Performance mit Partystimmung und dennoch viel Experimentierfreude. Die Mischung aus Jazz und Techno mag zunächst überraschend erscheinen, ergibt aber absolut Sinn.“
Tatsächlich bringt die Jazzrausch Bigband bei ihren spektakulären Auftritten mit „Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Jazzfans und Tanzwütige zusammen. In ihren Konzerten verschmelzen Bigband-Sound, Club-Beats und virtuose Improvisationen zu einem mitreißenden Gesamtkunstwerk. Das ungemein vielseitige Ensemble greift bei seinen durchkomponierten Programmen auch auf klassische Klänge zurück, um Vergangenheit und Zukunftsvision zu einem intensiven Live-Erlebnis zu verbinden.
Bandleader Roman Sladek und Hauskomponist Leonhard Kuhn haben klassische Studiengänge absolviert, was zu Projekten wie Beethoven’s Breakdown, Bruckner’s Breakdown und Mahler’s Breakdown führte – von denen letzteres auch bei den Audi Sommerkonzerten 2024 für Furore sorgten. Für den diesjährigen Auftritt steht ein besonderes Highlight auf dem Programm: die Premiere des von den Audi Sommerkonzerten in Auftrag gegebenen Projekts Verdi’s Breakdown, bei dem die Musik des wohl größten italienischen Opernkomponisten ins 21. Jahrhundert katapultiert wird.
Verdi, dessen Tod sich 2026 zum 125. Mal jährt, vertonte in seinen insgesamt 26 Bühnenwerken Weltgeschichte: vom biblischen Babylon und dem antiken Ägypten über das Mittelalter und die italienische Renaissance bis hin zum spanischen Barockzeitalter und das Leben um den französischen Bürgerkönig seiner Gegenwart. „Das Wahre kopieren kann ganz gut sein“, pflegte er zu sagen, „aber das Wahre zu erfinden ist besser – viel besser.“ In diesem Sinne erfinden auch die Musikerinnen und Musiker der Jazzrausch Bigband Verdis hochemotionale Schicksalsvertonungen neu, indem sie sie mit Clubsound, massiven Kickdrums und feinen Bläsersätzen verbinden – zu einem mitreißenden Hörerlebnis voller melodischer Schönheit und romantischer Ausdruckskraft.