
Bildnachweise: © Jannes Frubel (Charlotte Melkonian) | © Bernd Possardt (Baltic Sea Philharmonic)
„Swanlake reimagined” Klassik Open Air mit Baltic Sea Philharmonic
Samstag, 27. Juni 2026
Beginn: 20:30 Uhr
Ort: Klenzepark, Ingolstadt
Karten: Eintritt frei / VIP Tickets 100 Euro
Künstlerinnen/Künstler
Baltic Sea Philharmonic
Charlotte Melkonian, Violoncello
Robert Treviño, Leitung
Annekatrin Hentschel, Moderation
Programm
Werke von J. Sibelius, P. Tschaikowski, u.a.
Sie haben eine große Leidenschaft für Musik und lieben den direkten Kontakt zum Publikum: die Mitglieder des Baltic Sea Philharmonic begeistern in ihren Konzerten mit neuen Konzepten. Das junge Orchester sprengt sämtliche Konventionen der klassischen Musik, indem die Musikerinnen und Musiker im Stehen ohne Noten auftreten – sie spielen alles aus dem Gedächtnis und können sich dadurch frei auf der Bühne bewegen. Mit seinen kreativen Programmen eröffnet das Baltic Sea Philharmonic einen völlig neuen Zugang zur Orchestermusik. Auch auf die traditionelle Konzertpause wird üblicherweise verzichtet, sodass sich die Musik während der Live-Performance in einem einzigen großen Klangstrom mit organischen Übergängen entfalten kann.
Bei den Audi Sommerkonzerten präsentiert die Ausnahmeformation unter der Leitung des international erfolgreichen Dirigenten Robert Trevino – einem profilierten Talent der jüngeren Generation – ihr Programm Swanlake reimagined, ein raffiniert zusammengestelltes „Kollektiv-Kunstwerk“ (Neue Zürcher Zeitung). Zu Beginn entführt es mit Jean Sibelius’ Tondichtung „Der Schwan von Tuonela“ in die archaische Welt des Kalevala-Epos: in die düstere, fahle Atmosphäre des Totenreichs der finnischen Mythologie, das von einem unüberwindbaren Fluss umschlossen wird, auf dem ein geheimnisvoller Schwan singend seine Bahnen zieht.
Anschließend folgen die berühmten Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester, in denen Peter Tschaikowsky den empfindsamen Geist der Mozartzeit aufgreift. Ein hochvirtuoser Zyklus, bei dessen zugrundeliegendem Thema es sich trotz aller rokokoartiger Heiterkeit um originalen Tschaikowsky handelt. Den Solopart übernimmt die erst 12-jährige Cellistin Charlotte Melkonian, derzeit Jungstudentin an der Berliner Universität der Künste, die in Tschaikowskys Meisterwerk ihre atemberaubende technische Bravour unter Beweis stellt.
Weiter geht es mit Jean Sibelius’ Fünfter Symphonie, die von den Schönheiten der rauen nordischen Landschaft inspiriert wurde und mit einem grandiosen Naturgesang ausklingt. Abgerundet wird der Abend schließlich mit der populären Orchestersuite aus Tschaikowskys Schwanensee-Ballett, eine überaus beliebte Tanzmusik um die Schwanenkönigin, einen verliebten Prinzen und einen bösen Zauberer, die in den internationalen Konzertsälen dauerhaft präsent ist.