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Faszinierende Ausstellungen

Die Dauerausstellung ist das Herz des museum mobile. Von der Eingangsebene 0 bringt Sie der Aufzug als „Zeitmaschine“ zurück in das Jahr 1899 auf Ebene 3, wo der Rundgang beginnt. Die zwei Ebenen der Dauerausstellung, 1899 bis 1945 und 1946 bis 2000, sind jeweils in sieben Abschnitte unterteilt. Jeder Bereich gibt einen Überblick über die einzelne Epoche. Texte und Bilder thematisieren das Verhältnis von Automobil, Technik und Gesellschaft.

Multimediale Inszenierungen und Hands-on-Exponate

Die Exponate sind die Highlights der Dauerausstellung. Über 100 Automobile und Zweiräder illustrieren die Geschichte des Unternehmens. Auf einem Paternoster, der sich permanent durch alle Ebenen des Gebäudes bewegt, präsentieren sich regelmäßig wechselnde automobile Schätze. Große Ereignisse der Geschichte der Vier Ringe, so zum Beispiel die Fusion zur Auto Union 1932, werden in multimedialen Inszenierungen erläutert und machen Sie zum Augenzeugen der Geschichte. Die Technikgalerie mit interaktiven Hands-on-Exponaten gibt darüber hinaus einen Überblick über die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung des Automobils.

Neue Sonderausstellung vom 5. Dezember 2018 bis 3. März 2019: „TOGETHER – Marken, die bewegen“

Große Vielfalt unter einem Dach: Mit der Sonderausstellung „TOGETHER – Marken, die bewegen“ präsentiert das Audi museum mobile in Ingolstadt die ganze Bandbreite des Volkswagen-Konzerns. Von Bentley und Lamborghini über Porsche bis hin zu MAN – Gastgeber Audi Tradition bringt für die Ausstellung vom 5. Dezember 2018 bis 3. März 2019 exklusive Exponate der Schwestermarken zusammen.

Mit insgesamt dreizehn Autos und einem Motorrad gewährt die Sonderausstellung im Audi museum mobile einen ganz besonderen Einblick in die Geschichte des VW-Konzerns. Die Besucher erwartet so manche automobile Rarität und Überraschung. So entsendet das MAN Museum Augsburg nicht den erwarteten Lkw sondern den Ackerschlepper 2R3 aus dem Jahr 1961. Es ist der erste Traktor, der im Audi museum mobile ausgestellt ist. Im Kontrast dazu glänzt das Bugatti Automobiles S.A.S. Molsheim mit dem 1200 PS starke Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. Mindestens so sportlich ist der Porsche 911 Carrera 2.8 RSR Targa Florio (1973) vom Porsche Museum Stuttgart. Volkswagen Nutzfahrzeuge entsendet einen VW Bus T1 Doppelkabine von 1966, aus der Automobilsammlung Volkswagen Osnabrück kommt der VW Karmann Ghia Prototyp von 1953. Skoda, das älteste Unternehmen im Verbund, ist mit dem 1932 erschienenen Acht-Zylinder-Cabriolet Skoda 860 in der Ausstellung vertreten. Dazu gesellen sich noch Exponate von Seat, Lamborghini, Ducati und Italdesign.

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Le-Mans-Champions im Audi museum mobile
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14 Le-Mans-Rennwagen sind die neuen Protagonisten auf dem Paternoster im Audi museum mobile in Ingolstadt. 13 Mal stand die Marke mit den Vier Ringen beim weltweit berühmtesten Langstreckenrennen in Frankreich ganz oben auf dem Treppchen. Die Sonderausstellung ist ab sofort ein Jahr lang im Museum zu sehen.

Mit dem R8R trat Audi im Jahr 1999 erstmals beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an. Als Neuling an der Sarthe setzte die Premiummarke auf einen V8-Biturbo-Motor mit 3,6 Liter Hubraum und kam auf den dritten und vierten Platz. Audi Tradition präsentiert den R8R auf dem Paternoster ebenso wie weitere 13 Le-Mans-Rennwagen der Vier Ringe. Ihre Siegesserie blieb in den Jahren 2000 bis 2014 nahezu ununterbrochen. Lediglich 2003 (die Marke verzichtete auf einen Werkseinsatz) und 2009 (Platz 3) hießen die Gewinner nicht Audi.

Der Paternoster bewegt die Rennboliden durch die vier Ebenen des Audi museum mobile und präsentiert dem Betrachter die Historie der Vier Ringe in Le Mans und die Evolutionsstufen der Sportwagen. Als Meilenstein gilt beispielsweise die FSI-Technologie mit Turboaufladung, die 2001 im Audi R8 erfolgreich zum Einsatz kam. Die Benzin-Direkteinspritzung senkte den Verbrauch und fand kurz darauf Einzug in die Serienmodelle. Im Jahr 2006 war der Audi R10 TDI eine technische Revolution: der erste Le-Mans-Sieger mit Dieselantrieb. Vier Jahre später knackte der Audi R15 TDI den 39 Jahre alten Distanzrekord. Der Bestwert des R15 TDI von 2010 gilt bis heute.

Ebenso im Audi museum mobile zu sehen ist der R18 TDI aus dem Jahr 2011. Das Reglement für diese Saison schrieb vor, den Hubraum von 5,5 auf 3,7 Liter zu verringern. Der geschlossene Sportwagen verbrauchte deutlich weniger als sein Vorgänger und passierte dank optimierter Aerodynamik als Erster die Ziellinie. Ein Jahr später schickten die Vier Ringe ihren ersten Hybrid-Sportwagen nach Frankreich: den Audi R18 e-tron quattro. Die Ausstellungsmacher zeigen den Champion aus dem Jahr 2012 und seine siegreichen Nachfolger aus den Jahren 2013 und 2014.