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Faszinierende Ausstellungen

Die Dauerausstellung ist das Herz des museum mobile. Von der Eingangsebene 0 bringt Sie der Aufzug als „Zeitmaschine“ zurück in das Jahr 1899 auf Ebene 3, wo der Rundgang beginnt. Die zwei Ebenen der Dauerausstellung, 1899 bis 1945 und 1946 bis 2000, sind jeweils in sieben Abschnitte unterteilt. Jeder Bereich gibt einen Überblick über die einzelne Epoche. Texte und Bilder thematisieren das Verhältnis von Automobil, Technik und Gesellschaft.

Multimediale Inszenierungen und Hands-on-Exponate

Die Exponate sind die Highlights der Dauerausstellung. Über 100 Automobile und Zweiräder illustrieren die Geschichte des Unternehmens. Auf einem Paternoster, der sich permanent durch alle Ebenen des Gebäudes bewegt, präsentieren sich regelmäßig wechselnde automobile Schätze. Große Ereignisse der Geschichte der Vier Ringe, so zum Beispiel die Fusion zur Auto Union 1932, werden in multimedialen Inszenierungen erläutert und machen Sie zum Augenzeugen der Geschichte. Die Technikgalerie mit interaktiven Hands-on-Exponaten gibt darüber hinaus einen Überblick über die wichtigsten Meilensteine in der Entwicklung des Automobils.

„W49 – Neustart in Ingolstadt“ – Wechselausstellung im Audi museum mobile bis Ende Februar 2020

Der 3. September 1949 markiert ein wichtiges Datum in der Unternehmensgeschichte der AUDI AG. Mit der Gründung der Auto Union GmbH in Ingolstadt an diesem Tag begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Automobilherstellers, der ehemals in Sachsen zu Hause war. In alten Gebäuden der ehemaligen Ingolstädter Festung nahm das Unternehmen die Produktion vier Jahre nach dem Krieg wieder auf. Der Autokonzern und Ingolstadt – es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte zweier Partner.

Mit der Ausstellung „W49“ blickt das Audi museum mobile auf ganz besondere Art und Weise zurück auf die Verbindung von Unternehmen und Stadt. „49“ steht dabei für das Jahr, in dem alles begann. Das „W“ bedeutete ursprünglich „West“ und unterschied das erste in Ingolstadt gebaute Motorrad von denen aus dem „Osten“. In der Darstellung der Ausstellungsmacher steht das „W“ symbolisch aber für mehr – für die vielen Kapitel der wechselseitigen Beziehung beider Partner über die Jahre: „W“ wie Weggang, Wiederaufbau, Wagemut, Willensstärke, Wachstum, Wirtschaftskraft oder schlicht „W“ wie der Wandel der Zeit. Denn aus der kleinen Auto Union GmbH entstand ein weltweit agierender Premiumhersteller für Automobile und aus der Kleinstadt in der Provinz entwickelte sich eine dynamische und wirtschaftlich starke Großstadt – Audi und Ingolstadt.

Die neue Wechselausstellung zeigt die ersten zehn Jahre des Unternehmens in Ingolstadt von 1949 bis 1959. Und das ganz bewusst in doppeltem Sinne: Die Bilder ermöglichen dem Besucher einen Wechsel der Perspektive, sie erlauben den Blick sowohl durch die „Audi-Brille“ als auch eine Sichtweise der Stadt. Audi zeigt die ersten Produkte der neugegründeten Auto Union GmbH, darunter den DKW Schnelllaster und das Motorrad DKW RT 125 W, aber auch weitere wichtige Modelle der anlaufenden Automobilproduktion. Die Ausstellung beleuchtet darüber hinaus die Rahmenbedingungen in der neuen Heimat, vom politischen Neustart in der jungen Demokratie, von den damaligen Flüchtlingen bis hin zum Alltag und Wiederaufbau in Ingolstadt.
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„Zurück in die Zukunft“ im Audi museum mobile

13 Studien und Prototypen sowie drei Motoräder aus der langen Geschichte der AUDI AG sind die neuen Protagonisten auf dem Paternoster im Audi museum mobile in Ingolstadt. Gemäß dem Titel „Zurück in die Zukunft“ präsentiert das Museum automobile Zeitzeugen, die nur höchst selten zu sehen sind. Die Sonderausstellung ist ab sofort bis Ende März 2020 geöffnet.

Für die Kenner der Marke ergeben sich zahlreiche Momente „alte Bekannte“ und fast vergessene Vertreter innovativer Ingenieurskunst und Designfantasie wieder zu entdecken. Zum Beispiel der spektakuläre NSU Rekordwagen von 1963, der mit seinem 500 ccm Motor in den USA und auf einem gesperrten Autobahnteilstück Rekorde über einen Kilometer und eine Meile bei fliegendem Start aufstellte. Nostalgiker erinnern sich noch an den NSU Ro80 2+2 aus der Feder des Designers Sergio Pininfarina.

Höher schlägt das Herz den Fans der jüngeren Geschichte der Marke. Über vier Stockwerke rotieren auf dem Paternoster der Audi quattro Spyder , der 1991 auf der IAA in Frankfurt präsentiert wurde, der Audi AVUS quattro (1991 in Tokyo), der Audi AL2 Open End Prototyp (1997 in Frankfurt), der Audi quattro Steppenwolf (2000in Paris), der Audi Avantissimo (2001 in Frankfurt), der Audi Nuvolari quattro (2003 in Genf), der Audi e-tron concept car (2009 in Frankfurt) und der Audi quattro concept (2010in Genf).

Auch die Liebhaber von Motorrädern finden auf dem neu bestückten Paternoster spezielle Maschinen vor. Die Münch 4 TTS war zum Produktionsstart 1966 mit seinen 1200 ccm das leistungsstärkste Straßenmotorrad der Welt. Ebenfalls zu sehen ist der Prototyp des Audi Motorrads von 1977. Zu einer Wiederbelebung der großen Motorradtradition unter der Vorgängermarke DKW sollte es aber nicht mehr kommen. Komplettiert wird das Motorradtrio durch eine Van Veen OCR 1000 mit Wankelmotor.
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